Als Kind durfte ich immer viel tun. Meine Mutter hat mit mir und meinen zwei Brüdern immer viele Kreative Kunstprojekte gemacht. Wir hatten einen Brennofen um mit Ton zu arbeiten, und die Sachen die wir gemacht hatten zu backen. Wir haben ansonsten auch immer viel gebastelt, gemalt, und waren so viel wie möglich draußen am spielen. Eine der wenigen Verpflichtungen die ich als Kind hatte, war eine fleißige Schülerinn zu sein um gute Noten zu bekommen. Ich sollte natürlicher Weise zu Hause ein bisschen bei dem Putzen helfen. Das mit dem Putzen fing aber erst an als ich gegen neun oder zehn Jahre alt war. Davor sollte ich nur mein Zimmer regelmäßig aufräumen, damit es nicht ständig ein Chaos war.
Natürlich mochte ich es nicht als Kind mein Zimmer aufräumen zu müssen oder ein Badezimmer zu putzen, aber als gegensatz dazu hatte ich viele Freiheiten. Schon in der ersten Klasse durfte ich alleine mit meinem Farrad meine Freundinnen besuchen gehen, aber um das zu machen musste ich immer erst meine Hausaufgaben fertig schreiben. Dass war mir nie ungern weil ich gerne zur Schule ging und ich dort viel Spaß hatte. Deswegen hatte ich viel Spaß in der Kindzeit und auch nicht viele Verpflichtungen die ich hasste.
Heutzutage ist es immer noch nicht so anders. Ich muss jetzt mehr zu Hause mithelfen, und ja, ich lebe immer noch zu Hause. Weil ich in der USA als Ausländer nicht arbeiten kann wohne ich mit meiner Mutter und meinen zwei älteren Brüdern. Es wird von mir verlangt dass ich diesen Sommer mit der Renovierung unseres Hauses helfe, da wir es nächstes Jahr verkaufen werden und umziehen werden. Ich verlange von mir selbst dass ich auch das letzte Jahr dass ich mit meiner Familie verbringen kann, so gut wie möglich verbringen werde. Meine Mutter und Brüder sind die wichstigsten Menschen in meinem Leben und auch die einzigen Familienmitglieder die ich in diesem Land habe. Obwohl ich mich darauf freuhe auszuziehen weiss ich nicht wie weit von mir entfernt sie wohnen werden. Um sie nicht zu viel zu vermissen, verlange ich es von mir selbst eine gute Zeit mit ihnen im nächsten Jahr zu haben.
Ansonsten möchte ich in der Schule für die nächsten vier Jahre immer noch nur einsen schreiben. Das ist schon stressig weil DAAP viel verlangt und ich nicht immer viel Zeit zum schlafen habe. Ich sitze 21 Stunden die Woche im Unterricht, mach mehrereTage die Woche bis Mitternacht Hausaufgaben. Manchmal kann dass auch länger dauern. Und dann um dreimal die Woche mit Ryan zur Sporthalle zu gehen stehe ich morgens um halb sechs auf damit ich um halb sieben in Clifton sein kann. Dass mach ich für mich selbst und auch für Ryan weil wir ansonsten nicht regelmäßig laufen gehen würden. Es macht einfach keinen Spaß allein dahin zu gehen, also haben wir eine Verpflichtung zu einander Montags, Mittwochs und Freitags vor dieser Deutschklasse zur Sporthalle zu gehen.
Dass sind einige der Verpflichtungen die ich in meinem Leben schon hatte und Momentan habe.
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